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  • Pressestimmen zur Premiere von „Andorra” am Landestheater Detmold

    "Eine wichtige Inszenierung. Eine hervorragende Inszenierung."

    "Eine gute Inszenierung hat gute Darsteller verdient - und hat sie in diesem Fall bekommen! Herausragend die Hauptperson: Emanuel Weber als (Nicht-)Jude Andri. Beeindruckend, wie er sich verzweifelt gegen seine ungerechte Benachteiligung wehrt und wie er sich doch von dem äußeren Druck Stückchen für Stückchen zum „Juden" machen lässt. (…) Und die anderen? Ohne jemanden herauszugreifen: Alle vermitteln den Eindruck, an diesem Abend alles gegeben, mit Herzblut gespielt zu haben. Wenn am Ende ein hellauf begeistertes Publikum sich zu langen stehenden Ovationen erhebt, dann ist dies sicherlich nicht zuletzt diesen tollen Schauspielern geschuldet."

    Kulturinfo Lippe


    "Erstklassige Leistungen aller Schauspieler gehen unter die Haut und reißen das Publikum nach einer Schrecksekunde zu einem Beifall hin, bei dem sich viele von den Sitzen erheben."

    Lippische Landeszeitung


    "Schilling ist es gelungen, ein fesselndes Stück auf die Bühne zu bringen. Die schauspielerische Leistung von Emanuel Weber und Ewa Noack begeisterten. Patrick Hellenbrand überzeugte als Lehrer und letztlich verzweifelter Vater. Das Stück, das in die Zeit passt, wurde begeistert gefeiert und reichlich mit Applaus bedacht."

    Kulturführer OWL

  • Termine ANDORRA

    Mi. 27.03. - 19:30 Uhr
    Fr. 12.04. - 19:30 Uhr
    Sa. 13.04. - 19:30 Uhr
    So. 05.05. - 18:00 Uhr
    Do. 13.06. - 19:30 Uhr
    Landestheater Detmold
  • Pressestimmen zu „Tod eines Handlungsreisenden”

    Arthur Millers "Tod eines Handlungsreisenden überzeugt im Großen Haus in Bremerhaven.

    Willy Loman, dieser Normalo, der von seinen falschen Träumen nicht lassen kann, steht verloren in einer rissigen Halle. Ausstatter Stephan Mannteuffel lässt dem traurigen Helden […] keinen Ausweg aus der schönen neuen Warenwelt. […]
    Sein Simultanspielraum öffnet alle Möglichkeiten, die Geschichte bis ins Jetzt fortzuschreiben. Agieren wir nicht alle wie dieser Willy, wollen immer mehr, mehr und mehr, ohne uns um die Konsequenzen zu kümmern?
    Alexander Schilling drängt uns diese Lesart nicht auf, lässt den Holzhammer im Regal liegen. Er gehört nicht zu den Regisseuren, die den amerikanischen Kleinbürger als Hartz-IV-Opfer instrumentalisieren. […]
    Kay Krause spielt diesen cholerischen Querulanten, Besserwisser, diese Nervensäge mal himmelhochjauchzend, mal zu Tode betrübt. Ihm gelingt dabei das Kunststück, nie zu übertreiben. […]
    Kay Krause spielt den Willy Loman so, dass die Zuschauer mitleiden mit diesem Mann des Mittelmaßes. […]
    Wie Isabel Zeumer mit erloschenem Gesicht am Bühnenrand sitzt, weiterliebt und geduldig Strümpfe stopft, während Willy seiner Geliebten (Juliane Schwabe) neue schenkt, das geht zu Herzen. Keine Hoffnung, eigentlich. Doch irgendwie tröstet es ungemein, wie Kay Krause und Isabel Zeumer diese Hoffnungslosigkeit eindrücklich auf den Punkt bringen.
    Es gab langen, langen Applaus, stehende Ovationen … Es lohnt sich wirklich, ein gewinnbringender Abend.

    Anne Stürzer, Nordsee-Zeitung

    Das Stück entwickelt eine ungeheure Kraft und Intensität, ist toll gespielt, allen voran Kay Krause als Willy Loman. Es ist eine Wahnsinnsleistung, was er da abliefert, aber auch die anderen sind toll.

    Kristin Hunfeld, Radio Bremen 1

  • Pressestimmen zu „Dance me to the end of Love”

    Für „Dance Me to the End of Love: Auf der Reise mit Leonard Cohen“, das am Theater Bremerhaven Premiere feierte, hat Regisseur Alexander Schilling den Musiker fragmentiert: Es gibt den jungen Romantiker, den mittelalten Sinnsucher, den Altgewordenen –  und noch ein paar andere, die sich nicht so recht fassen lassen unter einem Etikett. Nur singen tun sie alle. Und das richtig gut. […]
    Und wenn grade nicht gesungen wird, gibt es kurze Szenen, die Biographisches in Erinnerung rufen, indem sie Fernsehinterviews, Briefe und Cohens Ansagen von Live-Konzerten elegant verschneiden. Ein traumschöner Spielplatz für alte Geschichten.

    Jan-Paul Koopmann, taz

    "Die Uraufführung […] nimmt die Zuschauer mit auf eine Reise, die jenem geheimnisvollen Ort nachspürt, an dem Worte sich in Lieder verwandeln. […] Wenn das Quintett zusammen auf der Bühne steht […] könnte es auch in irgendeinem Club in Hamburg oder Berlin auftreten […] Das Publikum jedenfalls ist für zwei Stunden auf glückliche Weise traurig. Hallelujah."

    Anne Stürzer, Nordsee-Zeitung

    "Regisseur Alexander Schilling interessierte die Gebrochenheit des Künstlers und die Möglichkeit, hinter dessen Maske zu gucken. ‘Das ist sehr schön gelungen’, sagt Kristin Hunfeld und überlegt, sich das Stück noch ein zweites Mal anzuschauen."

    Kristin Hunfeld, Radio Bremen 2